Haselnusskekse

  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 3 EL Sahne
  • 3 EL Rum
  • Kakao und Zucker zum drin rollen

Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fettzugabe rösten.

Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann Mehl, Nüsse, Sahne und Rum unterkneten. Den Teig zu 4 Rollen a 250 g formen

Zucker und Kakao auf der Arbeitsfläche mischen und die Rollen in der Kakaomischung wälzen. Die Teigrollen in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Die Rollen in Scheiben schneiden und auf einem Backblech bei 160 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen.

Adventshupferl

  • 130 g Butter
  • 90 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 125 g Mehl
  • 75 g gemahlene Nüsse (ich hatte Mandeln und Haselnuss)
  • 37 g Stärke
  • Vanille (entweder Vanilleessenz oder Vanilleschote oder Vanillearoma egal was)
  • Zitronen (entweder geriebene Schale oder Aroma egal was)
  • Bittermandelaroma ca. 7 Tropfen, nach Geschmack
  • 100 g Früchte klein geschnitten (bei mir Zitronat und Orangeat)

Alle Zutaten (ausser den Früchten) zu einem Teig verkneten. Zuletzt die Früchte dazugeben und ebenfalls mit einkneten.

Jetzt ca. walnussgroße Stücke zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und platt drücken.

im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft ca. 10 min backen.

Gefüllte Zwiebel nach Bamberger Art

  • 3 große Gemüsezwiebeln
  • 150-max. 200 g Hackfleisch
  • 3 Bacon Streifen (wenn geht geräuchert)
  • 1/2 Brötchen (alt)
  • etwas Milch
  • 1 TL Senf
  • Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Salz, Pfeffer
  • 300-400 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Rauchbier, falls nicht verfügbar Schwarzbier
  • Butter
  • Stärke oder Mehl
  • Als Beilage passt frisches Sauerkraut mit Kümmel und selbstgemachtes Kartoffelpüree

Zwiebel schälen und unten so abschneiden, dass sie gerade steht. Oben abschneiden und mit einem Kaffeelöffel vorsichtig aushöhlen. Das was man aus der Zwiebel holt haben wir in den Kühlschrank gestellt und für ein anderes Gericht verwendet.

Ausgehöhlte Zwiebeln in eine Auflaufform stellen. Brötchen klein schneiden und in Milch einweichen.

Hackfleisch in eine Schüssel geben, Senf, Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Salz, Pfeffer dazu. Das eingeweichte Brötchen dazu und vermischen. Zwiebel mit der Hackfleischmischung füllen. Gemüsebrühe herstellen und in die Auflaufform geben. Die Zwiebeln sollten fast bis zur Hälfte bedeckt sein.

Backofen Ober- und Unterhitze 200 Grad. 45 Minuten in den Backofen geben. Alle 10-15 Minuten mit der Brühe begießen. Nach 45 Minuten das Rauchbier/Schwarzbier drüber leeren. Nochmal 30 Minuten im Backofen belassen und wieder immer wieder mit der Brühe/Biermischung begießen.

Vorsichtig prüfen ob die Zwiebel durch ist. Wenn ja, rausholen und im Backofen (ausschalten) warm stellen. Brühe/Biermischung abgießen. Topf nehmen und mit Butter und Stärke (oder Mehl) eine Einbrenne/Mehlschwitze machen und mit der Brühe/Biermischung immer wieder aufgießen bis es andickt. Probieren ob es geschmacklich passt, falls nicht mit Salz/Pfeffer würzen. War bei uns aber nicht nötig.

Bacon in einer Pfanne anbraten. (Falls man kein Rauchbier hat bietet es sich an geräucherten Bacon zu nehmen).

Zwiebel auf einen Teller geben, Bacon darüber. Beilagen nach Wahl (siehe oben Sauerkraut und Kartoffelpüree passt gut) dazu geben und die Sauce auf dem Teller anrichten.

Quiche mit Kohl/Kraut und Speck

Für den Boden:

  • 150 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz
  • Fett für die Form

Für die Füllung:

  • 250 g Kohl/Kraut
  • 150 g Speck
  • 2 Eier
  • Kümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 g Creme Fraiche oder Frischkäse 
  • 150 g geriebener Käse

Für den Boden aus den oben stehenden Zutaten einen Mürbeteig kneten und mind. 30 Minuten kaltstellen. Ausrollen und in eine gefettete Form geben und einen Rand formen.

Kohl, Zwiebel, Knoblauch putzen und klein schneiden. Speck anbraten, ggfls etwas Öl dazu geben. Zwiebel, Knoblauch dazu mitbraten. Aus der Pfanne nehmen. Bei Bedarf etwas Öl in die Pfanne geben und den Kohl anbraten. Zwiebel, Knoblauch, Speck wieder dazu geben. Frischkäse/Creme Fraiche dazu geben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Kümmel. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.

Käse reiben. Wenn die Krautfüllung etwas abgekühlt ist die zwei Eier und en Käse dazu geben und vermischen.
Masse in die Kuchenform mit dem Teig geben.

Im Backofen insgesamt ca. 45 Minuten backen. Vor dem Anschneiden 15 Minuten warten.

Paprika Chili Marmelade

  • 1 kg Paprika (rot grün gelb)
  • 3 große Zwiebeln
  • 3 große Knoblauchzehen
  • 3 Chilischoten
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Essig
  • 75 ml Wasser
  • Olivenöl

Paprika halbieren, entkernen und mit der Schnittseite nach unten auf ein Backblech legen. Chili ebenfalls halbieren. Hier habe ich die Kerne drin gelassen und sie auch mit auf das Backblech gelegt. Bei 200 Grad Umluft die Paprika ca. 20-25 Minuten backen bis die Haut Blasen schlägt. Rausholen etwas abkühlen lassen, damit man sie anfassen kann und die Haut abziehen. So ist das dann besser verdaulich. Wenn die Haut ab ist etwas klein schneiden.

Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch andünsten. Paprika dazu geben und mitdünsten. Mit Essig ablöschen. Zucker und Salz dazu. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Pürieren. Mir war es dann nicht flüssig genug, ich habe daher noch 75 ml Wasser hinzugefügt. Nochmal 10 Minuten köcheln lassen.

Heiss in sterile Gläser füllen und fest verschliessen. Ich habe die Gläser dann noch zur Sicherheit im Backofen eingekocht.

Ein Backblech mit einem Geschirrtuch auslegen und mindestens 1,5 cm Wasser reinfüllen. Gläser auf das Backblech stellen, vorsichtig in den Backofen schieben. Backofen auf 175 Grad Umluft einstellen.

Wenn der Inhalt der Gläser blubbert, schaltet man den Backofen aus und es beginnt die Einkochzeit von 30 Minuten. Nach den 30 Minuten Backofen öffnen und Gläser kalt werden lassen.

Schmeckt zu Fleisch, aber auch zu Käse. Man kann damit auch einfach irgendwelche Saucen verfeinern oder es pur auf einem Baguette essen.

Pommes Gewürzsalz

  • 3 EL Salz
  • 1 EL Röstzwiebeln
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Paprikapulver scharf
  • 1 TL Paprikapulver süß
  • 1 TL Pfeffer

Alles miteinander vermischen und mit einem Häcksler klein häckseln. Danach wird das Pulver etwas feucht sein. In der Zeit in der man heizt kann man es dann einfach auf die Heizung stellen bis es trocken ist. Im Backofen geht das natürlich auch. Bei ca. 80 Grad Umluft. Immer wieder verrühren damit es schön durchtrocknen kann.

Das Salz eignet sich nicht nur für Pommes, sondern auch sonstige Kartoffelgerichte oder auch für Hähnchen.

Fermentiertes Gemüse

  • 1 kg Gemüse (Karotte, Kohl. Zucchini etc.)
  • 10-15 g Salz (ohne Zusätze, also auch kein Jod etc.)
  • evtl. 2 EL Brottrunk als Starter für die Fermentation
  • Einmach Gläser, Gummiring und Klammern

Gemüse fein raspeln und gut mit dem Salz vermischen und schön kneten. Es muss richtig viel Flüssigkeit austreten. 1-3 Stunden stehen lassen. Wenn man möchte kann man Brottrunk als Starter hinzufügen.

In Gläser füllen und richtig fest runter pressen. Das Gemüse muss vollständig mit Wasser bedeckt sein. Mit einem Kohlblatt bedecken und die Gläser verschliessen. 7 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Unbedingt etwas drunter stellen, da Flüssigkeit austritt.

Danach noch ca. 4 Wochen im Kühlschrank ziehen lassen.

Mandarinen-Vanille-Marmelade

  • 850 g Mandarinen (geschält und von Kernen befreit)
  • 425 g Gelierzucker 2:1
  • Saft von 1 Zitrone
  • 100 ml Likör 43
  • Mark von 1 Vanilleschote oder Vanilleessenz

Mandarinen schälen, die weißen Reste so gut wie es geht entfernen und auch darauf achten, dass man keine Kerne drin hat. Früchte mit Gelierzucker mischen. Likör 43 und Zitronensaft zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Pürierstab pürieren. (Die Haut der Mandarine ist mir im Pürierstab hängen geblieben, die hab ich dann direkt rausgenommen und entsorgt)

Vanille dazu geben nach eigenem Geschmack und nochmal aufkochen lassen. Gelierprobe machen und in Gläser abfüllen.

Pasta mit Erbsen und Möhren

  • 1 Dose Erbsen und Möhren
  • 150 g Saure Sahne oder Creme Fraiche
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • geriebener Käse
  • Senf
  • Gewürze nach eigenem Geschmack bei uns Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Pasta abkochen.
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in einer Pfanne andünsten.
Erbsen und Möhren dazu und ein paar Minuten mitdünsten lassen.
Saure Sahne/Creme Fraiche dazu, leicht einköcheln lassen.
Mit Senf und den Gewürzen nach Wahl abschmecken. Pasta mit hinein. Alles durchrühren und servieren. Käse auf dem Teller darüberstreuen.

Rahmblättle

  • 800 g Kartoffeln
  • 1 kleiner Ring Fleischwurst
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Butter, Öl oder Butterschmalz
  • 2 Becher saure Sahne (am besten ist wenn sie dünnflüssig und nicht stichfest ist)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Essig
  • 1 kleiner Bund Petersilie

Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. In einem Topf mit Salzwasser geben, so dass sie gerade so bedeckt sind. Ca 8-10 Minuten köcheln lassen. Abgießen, aber Achtung. Das Kochwasser aufheben. Mindestens 500 ml davon.

Fleischwurst und Petersilie klein schneiden.

Im Topf Butter, Öl oder Butterschmalz schmelzen lassen, Mehl einrühren. Die zwei Becher saure Sahne langsam dazu geben. Immer wieder rühren. Wir machen eine Mehlschwitze, die muss also immer wieder andicken bevor man wieder etwas flüssiges dazu gibt. Dann noch mit dem Kochwasser aufgießen. Da muss man vorsichtig sein und nicht zuviel nehmen, sonst wird es zu flüssig. Also lieber erstmal nur 300 ml dazu geben. Fleischwurst und Petersilie dazu geben, kurz erwärmen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Essig.

Kartoffeln dazu und auch nochmal erwärmen (und jetzt kann man wenn es doch zu wenig Flüssigkeit ist nochmal vom Kochwasser dazu geben).

Wenn alles wieder schön warm ist servieren und genießen.