Kanarische Kartoffeln

  • 500 g kleine, junge Kartoffeln
  • 500 ml Wasser
  • 120 g Salz

Kleine, junge Kartoffeln waschen und in einen Topf geben. 500 ml Wasser hinzufügen und 120 g Salz (ja soviel!).

Deckel drauf und aufkochen lassen. Mit geschlossenem Deckel 20 Minuten Kartoffeln köcheln lassen.

Kartoffeln abschütten und in ein anderes Gefäß geben und ca. 10 Minuten ausdampfen lassen. Dadurch entwickeln die Kartoffeln die typische Salzkruste. Immer mal wieder durchschütteln, damit die Salzkruste an allen Seiten entsteht.

Pilzgulasch

  • ca 600 g Pilze (wir hatten Champignons und Kräuterseitling)
  • 3 große Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein
  • Öl zum Anbraten
  • Lorbeerblatt
  • 1 EL heller Essig
  • Gewürze nach Wahl: Wir haben Majoran, Pfeffer, Salz, Senfmehl, Paprikapulver verwendet

Pilze putzen und klein schneiden. Zwiebeln in Halbringe schneiden, Knoblauch klein haken.

Zuerst die Zwiebel und den Knoblauch nach und nach in Öl anbraten. Immer wenn eine Fuhre angebraten wurde aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen. Am Ende alles in den Topf zurück geben. Tomatenmark dazu geben. Vermischen und nochmal schön braten lassen. Ablöschen mit Rotwein. Rotwein einköcheln lassen. Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeerblatt dazu geben und ca. 1 Stunde bei kleiner Hitze köcheln lassen. Am Besten ohne Deckel, wir wollen, dass die Sauce reduziert. Aber immer acht haben, dass es nicht zu sehr einkocht und dann anbrennt.

Jetzt die Pilze in einer anderen Pfanne nach und nach anbraten. Zur Seite stellen.

Nachdem die Sauce 1 Stunde geköchelt hat und die gewünschte Konsistenz hat das Lorbeerblatt entfernen und die angebratenen Pilze dazu geben. Nochmal bei kleiner Hitze 10 Minuten warm werden lassen. Gewürze und Essig dazu geben.

Dazu passen Spätzle.

Zwiebelsuppe

  • 500g Zwiebeln (geschält)
  • 1/4 Liter Weißwein
  • 3/4 Liter Brühe
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Mehl oder Speisestärke
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Toastbrot oder Baguette
  • würziger Käse

Knoblauch schälen und klein schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren (geschält sollen es 500 g sein) und in feine Halbringe schneiden. Beides in Öl goldbraun braten. Gerne in mehreren Etappen. Nehmt euch Zeit.
Mehl oder Stärke über die Zwiebeln geben und noch ein wenig weiter Braten. Gut durchrühren damit nichts anbrennt.
Mit Wein und Brühe ablöschen, aufkochen lassen und 30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Salz (vorsichtig) und Pfeffer abschmecken.

Ca. 15 Minuten vor Ende der Kochzeit den Backofen vorheizen. Toastbrot  oder Baguette auf ein Backblech geben. Käse drauf legen und schön goldbraun Backen lassen. Toastbrot/Baguette in mundgerechte Stücke schneiden.

Suppe servieren und mit dem Käsetoast/Käsebaguette garnieren.

vegetarisch gefüllte Paprika mit Zucchini, Linsen und Feta

  • 2 Paprika
  • 75 g Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Feta
  • 2 EL Tomatenmark
  • Wasser
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kräuter nach Geschmack

Je nachdem was für Linsen ihr habt müsst ihr anders anfangen. Ich hatte ganz normale Tellerlinsen die eine Kochzeit von 30 Minuten haben. Daher habe ich die Linsen als allererstes 20 Minuten in Wasser abgekocht, danach das übrige Wasser abgeschüttet und dann weiter verarbeitet. Wenn ihr z.B. rote Linsen habt, dann ist die Kochzeit eh nur 10 Minuten, dann müsst ihr nicht vorher abkochen. 

Paprika halbieren und aushöhlen und in eine Auflaufform geben. Zwiebel, Knoblauch und Zucchini klein schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen zuerst Zwiebel und Knoblauch andünsten, dann Zucchini dazu geben und mitdünsten. Tomatenmark dazu geben und auch etwas mit dünsten lassen. 

Meine Linsen (mit einer Kochzeit von 30 Minuten) waren ja bereits 20 Minuten vorgegart. Daher habe ich die vorgegarten Linsen dazugegeben und mit ca. 150 ml Gemüsebrühe abgelöscht. Aufkochen lassen, Hitze runter, Deckel drauf und die restlichen 10 Minuten mit kochen lassen. (Wenn ihr jetzt eben rote Linsen habt, dann macht ihr sie einfach dazu, macht etwas mehr Wasser rein und lasst sie jetzt gar kochen).

Das Ganze wird dann abgeschmeckt mit Kräutern nach eigenem Geschmack, Salz und Pfeffer. Füllung in die Paprika füllen, Feta drauf bröseln und bei 180 Grad 25-30 Minuten backen lassen. 

Bei uns gabs dazu Salat und Fladenbrot.

Fladenbrot

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • Sesam
  • Schwarzkümmel
  • 1 Ei
  • 1 TL Öl

Wasser, Zucker und Hefe vermischen und ca. 10 Minuten an einen warmen Ort stellen.
Mehl und Salz in eine Schüssel geben und dann die Hefe-Wasser-Zucker Mischung dazu geben:
Gut durchkneten.
An einem warmen Ort zugedeckt ca 30-60 Minuten gehen lassen, der Teig sollte sich verdoppelt haben.

Teig auf eine bemehlte Fläche kippen und zu einer Kugel formen. Diese muss man dann platt drücken und in die typische Fladenbrot Form bringen.
Ei und Öl Mischen und auf das Fladenbrot pinseln. Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.

Nochmal an einem warmen Ort zugedeckt nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Backofen ca 190 Grad Umluft ca 15-20 Minuten backen lassen bis das Fladenbrot goldbraun ist.

Shakshuka

• 1 Zwiebel, in Würfel geschnitten
• 1 Knoblauchzehe, in Würfel geschnitten
• 3 Paprika, gewaschen, geputzt und in breitere Streifen geschnitten
• 1 EL Zucker
• 2 EL gehackter Thymian
• 2 EL gehackte Petersilie
• 4 reife Tomaten, grob gehackt
• 1 EL Tomatenmark
• 1 TL Paprikapulver edelsüß
• 1 TL Kümmel
• Salz
• Pfeffer
• 2 Eier
• Etwas Wasser
• Öl

Zwiebel, Knoblauch in etwas Öl glasig andünsten. Paprika dazu und ca 10 Minuten mitdünsten. Tomatenmark, Tomaten und die ganzen Gewürze (außer die Petersilie) dazugeben. 15-20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Dabei aufpassen und wenn es zu trocken wird Wasser dazu geben.

Eier vorsichtig in die Pfanne schlagen und mit einem Deckel nochmal 10 Minuten köcheln lassen bis die Eier gar sind.
Mit Petersilie bestreuen und servieren. Dazu passt Fladenbrot.

Burgerbrötchen

  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 EL Salz
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 35 g weiche Butter
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • Bisschen Mehl zur Teigverarbeitung
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • 1 EL Milch zum Bestreichen
  • weißer und schwarzer Sesam zum Bestreuen

Wasser mit Zucker und Hefe vermischen und 10 Minuten an einen warmen Ort stellen. (=Vorteig)
Mehl, Salz, Butter in einer Schüssel geben.
Vorteig dazu und kräftig kneten. Zeit lassen.
Danach zugedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Teig auf eine bemehlte Fläche kippen und abwiegen. 4 gleich große Kugeln formen auf ein bemehltes Backblech (mit Backpapier) geben und nochmal zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Backofen vorheizen auf 180 Grad Umluft.

Ei und Milch vermischen damit die Kugeln bestreichen und mit dem Sesam bestreuen.

In den Backofen für ca 20 Minuten .

Hefewasser

  • 3 Datteln
  • 50g Zucker
  • max. 1 l Wasser Zimmertemperatur
  • Flasche mit dünnem Hals und Deckel

Datteln in die Flache geben, Zucker und Wasser dazu. Flasche zudrehen und gut schütteln bis der Zucker sich aufgelöst hat.

Jeden Tag  mindestens einmal schütteln und die Flasche kurz öffnen. Achtung, das kann schäumen. Der Standort sollte warm sein, aber nicht sonnig.

7-8 Tage abwarten. Dann kann das Hefewasser durch einen Sieb abgegossen werden (damit die Datteln draußen sind) und man kann es im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn man mit Hefewasser backen möchte, dann gibt es einiges mehr zu beachten wie bei frischer Hefe. Zum Einen dauert alles viel länger und man sollte immer einen Vorteig machen. 

Ich werden hier ein Rezept für ein Bauernbrot verlinken, welches ich mit Hefewasser gemacht habe.

Weißer Spargel

  • 500 g Spargel
  • Wasser
  • 100 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Zucker

Spargel schälen und die Schale aufheben und in einen Topf geben. 1 EL Butter, 1 TL Zucker und 1 TL Salz dazugeben. Mit Wasser auffüllen, so dass die Schale gerade so bedeckt ist. Aufkochen lassen und 10 Minuten köcheln lassen.

Jetzt abgießen aber unbedingt das Spargelschalenwasser aufheben. Die ausgekochte Schale kann weg, aber die Flüssigkeit die brauchen wir. Die kommt jetzt wieder in einen Topf und wird nochmal aufgekocht.

Spargel klein schneiden und in die kochende Flüssigkeit geben. Ca. 10 Minuten (wer mag gibt die Spargelspitzen etwas später dazu) kochen lassen.

1 EL weiche Butter mit 1 EL Mehl mit einer Gabel vermischen.

Wieder abschütten und auch hier wieder die Flüssigkeit aufheben und wieder in den Topf zurück geben. Mehl-Butter-Gemisch unter starken Rühren in die Flüssigkeit geben damit es eindickt. Sahne dazu und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Spargel wieder dazu.

Mit z.B. Pfannkuchen servieren.

Bauernbrot aus Hefewasser

Generell gilt für den Hefewasser-Vorteig nimmt man ca. 1/4 von der gesamten Mehlmenge und die gleiche Menge Hefewasser und lässt diesen 8-12 Stunden bei Raumtemperatur stehen.
Dann wird der Hauptteig damit angesetzt und ca. 1/3 der Schüttflüssigkeit im Hauptteig mit Hefewasser ersetzt.
Das ist das Rezept für das Bauernbrot mit frischer Hefe. Und jetzt folgen die Mengen mit dem Hefewasser. Damit könnt ihr selbst eure eigenen Rezepte umrechnen.

Vorteig
175 g Mehl
175 Hefewasser
1 TL Zucker

Mit der Küchenmaschine verrühren und 8-12 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen

Hauptteig
525 g Mehl
80 g Hefewasser
165 g Wasser
1 EL Salz
2 EL Essig

Dann den Vorteig dazu geben und mit der Küchenmaschine nochmal verrühren. 5-6 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Teig auf eine stark bemehlte Fläche kippen und mehrmals falten. Irgendwann zu einer Kugel formen, in die Auflaufform geben, Deckel drauf und in den kalten Backofen geben. Jetzt Backofen anschalten auf 230 Grad Umluft und 55 Minuten mit Deckel backen. Danach Deckel entfernen und mit Wasser besprühen und weitere 10 Minuten backen.