Oliven ernten und genießbar machen

Dank des immer wärmer werdenden Wetters hier im Süden können wir inzwischen vom Olivenbaum Oliven ernten. Das haben wir dieses Jahr das erste Mal gemacht.

Wir haben sie mit Wasser gewaschen und die Enden mit einem scharfen Messer eingeritzt. Anschliessend haben wir sie in purem Wasser eingelegt so dass sie komplett mit Wasser bedeckt sind. Das Wasser muss alle 1-2 Tage gewechselt werden und das mindestens 4 Wochen lang. Uns waren sie nach 4 Wochen noch zu bitter, daher haben wir nochmal 2 Wochen drauf gegeben. 

 

Wenn man das Wasser wechselt sieht man, dass es trüb ist. Das sind unter anderem die Bitterstoffe, die durch das Einlegen ausgeschwemmt werden.

Wenn die Bitterstoffe soweit verschwunden sind, wie es für den eigenen Geschmack passt, werden die Oliven eine weitere Woche in Salzlake eingelegt. Hierfür eine Lake aus 1 Liter Wasser und ca. 7 Esslöffeln Salz herstellen.

Wenn man dann noch möchte kann man sie nach persönlichem Geschmack noch in Olivenöl und Kräuter einlegen.

Rosenkohl-Schweinefilet-Auflauf

  • 300 g Schweinefilet
  • 400 g Rosenkohl TK
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Creme Fraiche
  • etwas Sherry
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Chili
  • geriebener Käse

Rosenkohl den Tag über langsam im Kühlschrank auftauen lassen und Abends in eine Auflaufform geben.

Schweinefilet in Medaillons schneiden und platt drücken. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schweinefilet von beiden Seiten kurz anbraten. Sie müssen nicht durch sein, nur angebraten. Zu dem Rosenkohl in die Auflaufform geben. 

In der gleichen Pfanne Zwiebel und Knoblauch kurz andünsten. Creme Fraiche, Gemüsebrühe, Sherry dazu und aufkochen lassen. Gewürze dazu geben und kurz köcheln lassen. Sauce in die Auflaufform geben. Alles vermischen, Käse drüber und bei 180 Grad Umluft ca. 25 Minuten im Backofen überbacken lassen.

Bauernbrot aus dem Römertopf

  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 500 g Mehl (Weizen/Roggen jeweils die Hälfte)
  • 1 EL Salz
  • 2 EL heller Essig
  • wenn gewünscht dann z.B. Körner oder auch Röstzwiebeln (hier keine Mengenangabe, nach Gefühl)
  • Römertopf oder Auflaufform mit Deckel oder sonst irgendwas mit Deckel was 230 Grad verträgt

Hefe in lauwarmen Wasser mit dem TL Zucker vermischen und für 4 Minuten an einen warmen Ort stellen.

Währenddessen Mehl, Salz, Essig vermischen. Hefe-Wasser-Gemisch dazu geben und mit der Küchenmaschine mindestens 5 Minuten kneten lassen.

Jetzt bei Bedarf Körner oder Röstzwiebeln (oder was man sonst will, Oliven? Pepperoni?) dazu geben und nochmal 1-2 Minuten weiter kneten. Ich habe es von Hand weiter geknetet und nicht mehr mit der Maschine,

An einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig schön aufgegangen ist.

Teig auf eine stark bemehlte Fläche kippen und mehrmals falten. Irgendwann zu einer Kugel formen, in die Auflaufform geben, Deckel drauf und in den kalten Backofen geben. Jetzt Backofen anschalten auf 230 Grad Umluft und 55 Minuten mit Deckel backen. Danach Deckel entfernen und mit Wasser besprühen/bestreichen und weitere 10 Minuten backen.

Laugen Quiche

  • 4 TK Brezeln oder TK Laugenstangen
  • Belag nach Wahl. Bei uns wie folgt
  • Frischkäse gemischt mit Sahne, Salz, Pfeffer und Kräuter zum Bestreichen
  • Speck
  • Frühlingszwiebel
  • Knoblauch
  • Limburger

TK Brezeln oder Laugenstange in eine Tarteform geben und auftauen lassen. Platt drücken.

Bestreichen mit Frischkäse-Sahne Mischung.

Belegen nach eigenem Wunsch. 

Dann bei 180 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen

Apfelessig

  • Bio-Äpfel oder Apfelreste (Schalen und Kerngehäuse, die übrig bleiben wenn man Apfelmark macht)
  • 2 EL Zucker pro kg Äpfel (optional, beschleunigt die Gärung)
  • Wasser
  • sauberes großes Gefäß mit ca. 1 Liter Fassungsvermögen
  • sauberes Küchentuch

Gefäß auswaschen und sterilisieren.
Klein geschnittene Apfelstücke oder Apfelreste und optional den Zucker in das Gefäß geben und mit Wasser aufgießen, bis alles gut bedeckt ist.
Mit einem sauberen Tuch abdecken, damit keine Schimmelsporen hineingeraten.
Ab und zu umrühren um Schimmelbildung zu vermeiden und damit Sauerstoff ran kommt.

Mit der Zeit entsteht Schaum da eine alkoholische Gärung stattfindet. Das ist so gewünscht.

Geruchstest durchführen: Nach mehreren Tagen ändert sich der Geruch, und eine feine Essignote bildet sich aus.

Die Dauer variiert etwas und hängt sowohl von der Süße der Früchte ab bzw. ob und wieviel Zucker man verwendet hat.

Sobald sich Essiggeruch intensiv ausgeprägt hat (so ca. nach 14 Tagen) wird der Rohessig durch ein sauberes Tuch abgeossen und wieder in ein steriles Gefäß gefüllt.
Abgedeckt mit einem Tuch nochmal weitere sechs Wochen vergären lassen.

Durch ein feines Sieb oder Tuch filtern, in Flaschen füllen und fest verschließen.

Bohnensalat mit Tomate und Ziegenkäserolle

  • 200 g Bohnen
  • 4 Tomaten
  • 1 Ziegenkäserolle
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Essig
  • Öl
  • Sojasauce
  • Senf
  • Kräuter nach Wahl
Bohnen ohne Salz abkochen.
 
Währenddessen:
Salatsauce zubereiten wie man sie mag. Bei uns Zwiebel, Knoblauch, Senf, Essig, etwas Öl, Sojasauce, Salz (da die Bohnen ohne Salz gekocht sind darf es erstmal etwas salziger sein, die Tomaten lassen ja auch nochmal Wasser) und Kräuter nach Wahl.
Tomaten klein schneiden, Ziegenkäserolle klein schneiden oder rupfen. Alles in eine große Salatschüssel geben, Sauce drüber.
 
Wenn die Bohnen fertig sind abgießen und direkt noch heiß in die Schüssel. Durchmischen. Der Käse schmilzt dabei noch leicht.
Dazu falls man möchte ein Brot oder Baguette.

Haselnusskekse

  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 3 EL Sahne
  • 3 EL Rum
  • Kakao und Zucker zum drin rollen

Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fettzugabe rösten.

Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann Mehl, Nüsse, Sahne und Rum unterkneten. Den Teig zu 4 Rollen a 250 g formen

Zucker und Kakao auf der Arbeitsfläche mischen und die Rollen in der Kakaomischung wälzen. Die Teigrollen in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Die Rollen in Scheiben schneiden und auf einem Backblech bei 160 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen.

Adventshupferl

  • 130 g Butter
  • 90 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 125 g Mehl
  • 75 g gemahlene Nüsse (ich hatte Mandeln und Haselnuss)
  • 37 g Stärke
  • Vanille (entweder Vanilleessenz oder Vanilleschote oder Vanillearoma egal was)
  • Zitronen (entweder geriebene Schale oder Aroma egal was)
  • Bittermandelaroma ca. 7 Tropfen, nach Geschmack
  • 100 g Früchte klein geschnitten (bei mir Zitronat und Orangeat)

Alle Zutaten (ausser den Früchten) zu einem Teig verkneten. Zuletzt die Früchte dazugeben und ebenfalls mit einkneten.

Jetzt ca. walnussgroße Stücke zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und platt drücken.

im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft ca. 10 min backen.

Gefüllte Zwiebel nach Bamberger Art

  • 3 große Gemüsezwiebeln
  • 150-max. 200 g Hackfleisch
  • 3 Bacon Streifen (wenn geht geräuchert)
  • 1/2 Brötchen (alt)
  • etwas Milch
  • 1 TL Senf
  • Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Salz, Pfeffer
  • 300-400 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Rauchbier, falls nicht verfügbar Schwarzbier
  • Butter
  • Stärke oder Mehl
  • Als Beilage passt frisches Sauerkraut mit Kümmel und selbstgemachtes Kartoffelpüree

Römertopf wässern.

Zwiebel schälen und unten so abschneiden, dass sie gerade steht. Oben abschneiden und mit einem Kaffeelöffel vorsichtig aushöhlen. Das was man aus der Zwiebel holt haben wir in den Kühlschrank gestellt und für ein anderes Gericht verwendet.

Ausgehöhlte Zwiebeln in den Römertopf stellen. Brötchen klein schneiden und in Milch einweichen.

Hackfleisch in eine Schüssel geben, Senf, Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Salz, Pfeffer dazu. Das eingeweichte Brötchen dazu und vermischen. Zwiebel mit der Hackfleischmischung füllen. Bier in den Römertopf geben. Die Zwiebeln sollten fast bis zur Hälfte bedeckt sein. Falls das Bier nicht reicht mit Gemüsebrühe aufüllen.

Deckel drauf. In den kalten Backofen bei 200 Grad Umluft 1 Stunde und 20 Minuten. Deckel nicht öffnen, einfach so drin lassen.
Deckel öffnen und nochmal eine halbe Stunde bis 40 Minuten bei geöffnetem Deckel garen lassen. dann dickt es ein.

Bacon in einer Pfanne anbraten. (Falls man kein Rauchbier hat bietet es sich an geräucherten Bacon oder Rauchsalz zu verwenden).

Quiche mit Kohl/Kraut und Speck

Für den Boden:

  • 150 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz
  • Fett für die Form

Für die Füllung:

  • 250 g Kohl/Kraut
  • 150 g Speck
  • 2 Eier
  • Kümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 g Creme Fraiche oder Frischkäse 
  • 150 g geriebener Käse

Für den Boden aus den oben stehenden Zutaten einen Mürbeteig kneten und mind. 30 Minuten kaltstellen. Ausrollen und in eine gefettete Form geben und einen Rand formen.

Kohl, Zwiebel, Knoblauch putzen und klein schneiden. Speck anbraten, ggfls etwas Öl dazu geben. Zwiebel, Knoblauch dazu mitbraten. Aus der Pfanne nehmen. Bei Bedarf etwas Öl in die Pfanne geben und den Kohl anbraten. Zwiebel, Knoblauch, Speck wieder dazu geben. Frischkäse/Creme Fraiche dazu geben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Kümmel. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.

Käse reiben. Wenn die Krautfüllung etwas abgekühlt ist die zwei Eier und en Käse dazu geben und vermischen.
Masse in die Kuchenform mit dem Teig geben.

Im Backofen insgesamt ca. 45 Minuten backen. Vor dem Anschneiden 15 Minuten warten.